Social Media:
Fluch und Segen

 

Social Media: Fluch und Segen im Business

  

Social Media ist in aller Munde. Jung und Alt verbringen immer mehr Zeit in sozialen Netzwerken. Privat und immer öfter auch beruflich.

Für ein Unternehmen gibt es zahlreiche positive Effekte, die es zu nutzen gilt. Allerdings lauern auch etwa gleich viele Gefahren, agiert man nicht mit Bedacht. Kaum ein anderes Medium gibt schnelleres und direkteres Feedback. Ist ein Post erst online bekommt man nach Minuten, ja Sekunden Rückmeldung. Man kann mit seinen Freunden und Followern in Kontakt treten, mit ihnen in Austausch gehen und Meinungen abfragen. Botschaften können schnell, einfach und kostengünstig an ein großes Publikum gesendet werden. 

Ein Social Media Profil ist wie ein Schaufenster für den Unternehmer und sein Geschäft. Das heißt dieses muss gepflegt und sauber gehalten werden. Interessant, spannend, informativ. In jedem Fall nützlich sollte es sein – für den Kunden und potentielle Interessenten. Es sollte das Image des Unternehmens spiegeln, CI-getreu und doch anders.

 

Social Media ist eine Entscheidung. Ganz oder gar nicht.

 

Entscheidet man sich dafür diese Chance zu ergreifen, gilt es vorab einige Fragen zu klären: 

 

Was genau ist mein Business? Welchen Marketingplan habe ich? Passt hier Social Media rein? Und wenn ja, wie? Auf welchen Kanälen hält sich meine Zielgruppe auf? Welches Wording setze ich ein? Was braucht es um eine gute Performance abzuliefern? Und zu guter Letzt: Was von alldem passt zu mir persönlich, mit was fühle ich mich wohl und wie will ich mich und mein Unternehmen präsentieren? 

 

Und nachdem all diese Fragen geklärt wurden, sei dir eines im Klaren: Social Media ist ein Instrument unter vielen. Es ist wirkungsvoll, ohne Zweifel. Es kann zum Unternehmenserfolg beitragen, auf jeden Fall. Doch ist es nicht das alleinige Allheilmittel, welches isoliert betrachtet werden sollte. Es ist mitunter doch nur ein weiteres Tool in deinem Marketing-Mix.

Social Media ist nicht einfach – und doch ganz easy. Sofern man sich an gewisse Regeln hält: 
 

1. Sieh Social Media als ein Instrument deines Marketingplans.

Social Media ist ein integrativer Bereich im gesamten Marketingplan. Behandle es auch genau so. Bevor du eine Profil eröffnest oder es aktualisierst, mach dir bewusst, wer du bist und für was du bzw. dein Unternehmen steht. 

Nur so ist ein über alle Kanäle hinweg einheitlicher Markenauftritt möglich. Egal wo deine bestehenden oder potentiellen Kunden dich, deine Marke, dein Unternehmen sehen, müssen sie eines immer sofort erkennen: Das bist DU. 

 

2. Überprüfe, ob deine Message klar und deutlich formuliert ist.

Was genau willst du in die Welt bringen? Ist deine Botschaft deutlich, klar und verständlich formuliert? Formuliere sie in einfachen Sätzen und überprüfe sie immer wieder. Lass dir von Freunden und Kollegen helfen. Höre dir verschiedene Meinungen dazu an. Und dann mache das, was sich für dich stimmig anfühlt. 

 

3. Plane vor und behalte die Zeit im Auge.

Die Gefahr bei Social Media Kanälen ist stets auch, dass man zu viel Zeit damit verliert. Man liest dies, erkundigt sich über jenes. Schaut noch schnell was der eine oder der andere Freund macht und schon sind 2 Stunden deiner wertvollen Zeit weg. 2 Stunden, in denen nichts konstruktives – zumindest was dein Business betrifft – passiert ist. Abhilfe schaffen hier Tools, die einfach vorplanen lassen. Zudem empfehle ich persönlich einen groben Monatsplan zu machen und dann wochenweise die Posts vorzubereiten. So investiert man einmal pro Woche etwas mehr Zeit und hat die übrige Woche Zeit für andere Aktivitäten, die ebenfalls essentiell für den Unternehmenserfolg sind. Wie bei jedem Plan, sollte man auch hier flexibel genug sein ihn über den Haufen zu schmeißen, wenn andere Ideen oder Energien reinkommen. Also halt es auch hier wieder einfach und leicht. 

 

4. Menschen lieben Menschen – keine Bildschirme oder Roboter. 

Auch in Social Media sprichst du mit Menschen. Gerade Unternehmen scheinen das leider nur allzu oft zu vergessen. Hinter dem Bildschirm, in den man tippt, sitzen Menschen, die dich und deine Geschichten sehen wollen. Die mehr über deine Erfahrungen lesen oder hören wollen. Selten jedoch über unpersonalisierte Produktempfehlungen oder Angebote. 

Wir alle werden heutzutage mit Werbung überschwemmt. Offline wie auch Online. Wage dich von der Masse hervor und unterscheide dich, in dem du genau das nicht machst. Banale Werbung. 

Ich verspreche dir, deine Kunden und Interessenten werden es dir danken. Mit Likes – und Umsatz.

 

5. Baue Vertrauen auf. 

Passt perfekt zum vorangegangen Punkt. Mach dir Gedanken, wie du die Menschen in deinen Bann ziehen kannst. Wie schaffst du es mit deiner Persönlichkeit das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Und dabei denke ich nicht an Manipulation, sondern an ehrliches Interesse an den Menschen dir gegenüber. Dieser Punkt gehört jetzt eigentlich nicht unbedingt unter Social Media sondern ist generell beim Netzwerken ein großes Thema. Sei du selbst, ehrlich, authentisch und klar in deinen Botschaften. Und die Menschen werden dir folgen – online wie auch offline.