NETZ
WERKEN

Netzwerken – Business Networking 

Kontakte sind für jedes Geschäft das Um und Auf. Manche haben es im Blut. Für viele von uns ist es jedoch Überwindung und ein Teil der Arbeit, den man lieber anderen überlässt. Aber genau das funktioniert beim Netzwerken nicht. Netzwerken bzw. Kontakten kann man nicht seinem Angestellten oder gar einem externen Partner übergeben. Das ist etwas, da braucht es uns selbst. Mit voller Aufmerksamkeit, ehrlichem Interesse anderen Menschen gegenüber und jeder Menge Offenheit. Und wenn man sich dann noch an ein paar einfache Grundregeln hält, kann es richtig Spaß machen und im gegenseitigen Austausch sehr befruchtend sein. 

 

Was Netzwerken so wertvoll macht

Was Netzwerken für mich persönlich so wertvoll macht, sind die persönlichen Verbindungen, die entstehen. Das ist das gegenseitige Fördern, Zuhören und das ehrlich gemeinte Interesse am Anderen. Im klassischen Sinne des Networkings fördert man sich, anstatt sich klein zu halten. Man darf sich persönlich weiterentwickeln, seine eigenen Soft Skills ausbauen und sich auch wagen, um Hilfe zu bitten. 

Business Networking bietet die einzigartige Chance Gleichgesinnte zu treffen, mit denen ein fachlicher Austausch meist sehr schnell in die Tiefe geht – in einer Qualität, die man sonst oft vergeblich sucht. Langfristige, wertschätzende Verbindungen entstehen.

Wo kann ich netzwerken? Und gibt es Grundregeln, an die ich mich halten soll?

 

Es gibt nicht den einen Ort, an dem Netzwerken ganz besonders gut funktioniert. Im Grunde sind hier deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der klassische und direkteste Weg sind berufliche Netzwerk-Treffen, die es mittlerweile in jeder größeren Stadt gibt. Messen, Fachforen und Veranstaltungen oder Weiterbildungsmaßnahmen eignen sich mindestens ebenso gut.

Offline wie eben genannt, aber auch Online gibt es immer mehr Möglichkeiten sich zu vernetzen und auszutauschen. Interessengruppen in Social Media, Berufsnetzwerke wie LinkedIn oder Xing oder der Austausch in verschiedenen Online-Gruppen, bieten jede Menge Chancen sich mit Menschen, die ähnliche Interessen und Anschauungen vertreten, auszutauschen. Es gibt wahrlich unzählige Möglichkeiten für Vernetzung, die sich auch bestens mit den eigenen Vorlieben und Interessen verbinden lassen.

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So muss es nicht vorrangig immer um Business gehen. Ich liebe Bewegung und gesunde Ernährung. Und just in solchen Gemeinschaften, lerne ich immer wieder Menschen kennen, denen ich hilfreich zur Seite stehen kann oder die mir wiederum Beitrag leisten. Mit ein paar einfachen Tipps kann ich Mehrwert liefern und so die Beziehungen sukzessive ausbauen und vertiefen. Es ergeben sich neue wertschätzende Kontakte und hin und wieder auch erfolgreiche Geschäftsverbindungen.

In jedem Fall ist mein Leben wieder reicher geworden – und das meines Gegenübers hoffentlich auch.

Höre zu, zeige ehrliches Interesse am Gegenüber und teile dein Wissen ohne Gegenleistung zu erwarten.

Beim Netzwerken sind vor allem Soft Skills gefragt. Zuhören können, ehrliches Interesse am Gegenüber zeigen, Fragen stellen und sich auf den anderen einlassen. Gewillt sein, sein Wissen ohne Gegenleistung zu teilen, aber auch mal Hilfe vom Gegenüber anzunehmen. Das ist es, worum es beim Netzwerken grundsätzlich geht. Und weißt du, was dann geschieht? Es entstehen ehrliche Verbindungen mit Menschen, die man zufällig vermutlich nie getroffen hätte.

Die Augen und Ohren offen halten, offen sein für neue Begegnungen und sein Mindset auf gegenseitig befruchtende Begegnungen ausrichten. Es ist nicht nötig – ich würde sagen, nachhaltig gedacht, sogar kontraproduktiv, sich immer überall aufzudrängen. Fragen stellen, sich wirklich für den Menschen dahinter interessieren – das ist meiner Meinung nach der Schlüssel erfolgreichen Netzwerkens.

„Ich hasse Netzwerken, was soll ich nur tun?“

 

„Ich bin nicht kommunikativ genug“. „Ich bin lieber für mich alleine“, „Ich hasse Smalltalk“, „Neue Menschen kennnenlernen ist für mich eine zu große Überwindung“.

Diese und ähnliche Sätze höre ich immer wieder. Und ich kenne das nur zu gut. Auch ich muss mich nicht zu jeder Zeit und ständig mit anderen Menschen umgeben und mich austauschen, um mich wohl zu fühlen. Auch ich bin gerne mal nur für mich oder mit meinen Liebsten.  Aber ich habe die freie Wahl mich zu entscheiden, wann ich mit Menschen in Kontakt treten möchte und wann nicht.

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Selbstverständlich obliegt es ganz dir, ob du dich in diesem Bereich weiterentwickeln willst, oder nicht. Lass dir nur gesagt sein, der freudvolle Umgang mit neuen Kontakten, ist äußerst bereichernd – im Kontext von Business, aber vor allem auch im privaten Bereich. Es zahlt sich wirklich aus, hier ein wenig Entwicklungsarbeit zu leisten.

Wenn du mit mir dran arbeiten willst, dann freue ich mich. Es ist mir eine Herzensangelegenheit dir zu zeigen, wie bereichernd netzwerken sein kann. Und mein Ansatz hier ist ein wahrlich simpler. Wir begeben uns auf die Suche nach deinen Glaubenssätzen. Wir erforschen dein Mindset in diesem Bereich. Also: Was denkst du übers Netzwerken? Woher rührt deine Aversion? Welche Bilder hast du im Kopf? Und dann, wenn alles am Tisch liegt,  drehen wir es um – ganz einfach. Eigentlich…

 

Persönlichkeitsentwicklung ist immer eine Challenge. Sie passiert ständig, ohne das wir es merken. Um sie allerdings in Bahnen zu lenken und für sich bewusst zu nutzen, bedarf es mitunter Konsequenz, Leidenschaft und Mut. Ein Teil der Persönlichkeitsentwicklung und im Bereich des Netzwerkens meist vorrangig ist, sich seiner Gedankenmuster bewusst zu machen. Sich zuzutrauen diese wahrzunehmen, anzuerkennen und die Chance für Veränderung zu sehen, ist mitunter die wahre Herausforderung. Schafft man es allerdings sich seinen Zugang zu den Dingen anzusehen, zu überdenken und ist bereit ihn zu verändern, kann es oft auch ganz leicht sein.

Ich verrate dir hier meinen Zugang zum Netzwerken – vielleicht hilft er auch dir, um den einen oder anderen Glaubenssatz los zu lassen:  

Lerne ich Menschen kennen, frage ich mich Folgendes… Was kann ich dem Menschen, der mir gegenübersteht, mitgeben? Welchen Nutzen kann ich stiften, wie kann ich ihn unterstützen?

Es geht nicht darum, selbst Energie von den Menschen zu saugen sondern ganz im Gegenteil, stelle ich immer erst mein Gegenüber in den Mittelpunkt. Ich lerne ihn und seine Bedürfnisse kennen und sehe so, ob es Gemeinsamkeiten gibt, auf die ich eingehen kann.

Und nun mal ganz ehrlich: Ist es nicht genau das, was wir ohnehin bei jeder Begegnung machen? Uns gegenseitig bekannt machen, sehen ob es gemeinsame Interessen gibt? Ich will ohnehin erst den Menschen dahinter kennenlernen, um für mich abwägen zu können, ob ich mit ihm eine Beziehung – in diesem Fall eine geschäftliche – aufbauen möchte.

Ich entscheide, ich habe die Wahl. Zu jeder Zeit.

Spreche ich jemanden an? Lerne ich jemanden kennen? Und schließlich auch: Kann ich mir eine weitere gemeinsame Zukunft vorstellen? Entsprechend steuert man das Gespräch. Wer fragt, der führt – gilt übrigens auch hier. Fragen, Fragen, Fragen – das sind die größten Hebel – auch beim Netzwerken.